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Traubenkernextrakt OPC + Coenzym Q 10

Dass Rotwein in Maßen gegen Herz- und Kreislauf-Erkrankungen schützt, ist der antioxidativen Wirkung seiner oligomeren Procyanidinen, kurz OPC, zu verdanken. Die Pflanze schützt sich damit vor UV-Licht. OPC – oder Vitamin P – ist ein sekundärer Pflanzenstoff und in vielen Pflanzen enthalten. Ihr Vor­kommen in Trauben ist aber am bekanntesten.

Man unterscheidet zwischen Traubenkernmehl, das ein Gesamtspektrum der Inhaltsstoffe des Traubenkerns (außer dem Öl) darstellt, aber dafür weniger OPC enthält und dem Traubenkernextrakt, dessen OPC-Anteil viel höher ist. Ideal ist eine Mischung aus beiden.

OPC wirkt als starkes Antioxidans noch kraftvoller als Vitamin C oder E der Oxidation entgegen und schützt damit Gehirn und Nervensystem, Augen, Haut, Bindegewebe, Immunsystem, Hormonhaus­halt. Es stärkt die Kapillaren, wirkt entzündungs­hemmend und in hohen Dosen sogar wachs­tumshemmend sowie zelltodfördernd in Bezug auf Dickdarm-, Brust-, Magen-, Prostata- und Lungen­krebszellen (in vitro). Man fand bei hohen Do­sierungen eine Aktivierung des programmierten Zell­todes indem ein spezielles Eiweiß in den Krebszel­len angegriffen wird, während gesunde Zellen nicht berührt werden. OPC lindert auch die diversen Ne­benwirkungen von Chemotherapien (Rücksprache mit dem Arzt halten).

Interessant ist die Möglichkeit, mit OPC abzunehmen. Abgesehen von der appetitzügelnden Wirkung fand man heraus, dass Traubenkernextrakt die Fettaufnahme aus der Nahrung vermindert, was aber nicht bei jedem gleich gut funktioniert. Dazu passt die Beobachtung, dass die französische Be­völ­kerung mit hohem Rotweinkonsum trotz fettreicher Küche recht schlank ist. Als weiteren Nebeneffekt verringert Traubenkernextrakt die Alkoholresorption.

Besonders wichtig kann Traubenkernextrakt bei er­höhten Cholesterinwerten sein. Wie andere starke Antioxidantien (Astaxanthin, Granatapfel, Krillöl, usw.) kann OPC das Oxidieren von Cholesterin ver­hindern. Nur oxidiertes LDL-Cholesterin legt sich an den Gefäßwänden an! Starke Raucher und sehr belastete Passivraucher zeigten eine signifikante Reduktion von oxidiertem Cholesterin im Blut. OPC verbessert überhaupt die Beschaffenheit und Widerstandskraft der Blutgefäße und kann zur Vorbeugung gegen Herzinfarkt, Schlaganfall, Ve­nenschwäche (Krampfadern), Demenz günstig sein. Indem OPC die Faserproteine, aus denen die Blutgefäße bestehen, vor Zerstörung durch freie Radikale schützt, bleiben Gefäße elastischer statt zu verhärten und – als Reaktion des Körpers darauf – den Blutdruck in die Höhe zu treiben. OPC kann die Wirkung blutverdünnender Mittel beeinflussen, daher mit dem Arzt besprechen.

Für Diabetiker ist Traubenkernextrakt wichtig, weil es Blutzucker und Insulin stabilisiert sowie die Gefahr der Oxidation infolge Diabetes, die zu gefürchteten Gefäßschäden führt, reduziert. OPC ist außerdem bekannt für seine Wirkung gegen negative Folgen der UV-Strahlen. Pigmentflecken verschwinden bei längerer Einnahme, was auf Hemmung der Melanin produzierenden Zellen zurückgeführt wird. Überhaupt erweist es der Haut gute Dienste, hat Anti-Aging-Effekt, indem es tiefe und hartnäckige Faltenbildung verhindert. Hautalterung ist auf Schäden der Hautzellen, Faserproteine und faserbildende Zellen durch freie Radikale zurückzuführen, wodurch die Elastizität und Straffheit der Haut nachlässt. Zusätzlich trocknet die Haut aus, da sie durch den Rückgang von Kollagen nicht mehr so viel Wasser speichern kann. OPC fördert die Hautregeneration in vielfältiger Hinsicht und ist auch begleitend bei Neurodermitis von Nutzen.

Nicht nur Haut und Bindegewebe, alle Gewebe heilen besser mit OPC, das antibakteriell, entzündungshemmend, regenerierend auf Blutgefäße und Bindegewebe wirkt. Wunden und Ödeme bilden sich zurück. Haarfollikel vermehren sich schneller, das Haar wird dichter, wächst besser. Vor allem bei Männern mit Haarausfall wird das Nachwachsen von Haaren an kahlen Stellen beobachtet.

Die Augen profitieren ebenso von OPC, vor allem bei Belastungen durch grelles Sonnenlicht, Computerarbeit und Radikalbildung durch Erkrankungen wie Diabetes und andere chronische Leiden. OPC schützt vor Makuladegeneration, grauem Star, verbessert die Nacht­­sicht und die Anpassung des Auges.

Weiters wirkt sich OPC positiv auf das Hormonsystem und das Immunsystem aus. Durch noch nicht geklärte Mechanismen kann man bei beiden Stärkung, Harmonisierung und Regulierung beobachten. Dadurch gehen etwa Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms zurück wie Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Spannungsgefühl, Regelschmerzen. Bei Allergien senkt OPC Histaminausschüttung und reduziert Allergiesymptome.

Coenzym Q10

Um die antioxidative Wirkung noch zu verstärken und darüber hinaus den Körper, vor allem aber den Herzmuskel, mit Energie zu versorgen, hat sich eine Kombination mit Coenzym Q10 bewährt. Da Q10 eine fettlösliche Substanz ist, betrifft diese Schutzwirkung besonders die empfindlichen Lipidstrukturen (Lipid = Fett) der Zellmembranen.

95% der gesamten Körperenergie werden in Abhängigkeit von Coenzym Q10 zur Verfügung gestellt. Zur allgemeinen Gesunderhaltung werden von Fachleuten 30 mg pro Tag empfohlen. Coenzym Q10 ist enorm antioxidativ und noch dazu genau dort konzentriert, wo die Freien Radikale entstehen: in den Mitochondrien, den Energiekraftwerken der Zelle, wo Sauerstoff umgesetzt wird. Das Coenzym Q10 kommt in allen Zellen aller Organe des menschlichen Körpers vor. Die Q10 Konzentration in den einzelnen Organen ist jedoch abhängig von ihrem jeweiligen Energieumsatz. Die höchste Konzentration findet sich in Herz, Nieren und Leber, also den Organen, die auch den höchsten Energiebedarf haben. Aber auch Muskulatur und Bauchspeicheldrüse weisen eine hohe Q10 Konzen­tration auf. Der Körper kann Coenzym Q10 selber aufbauen. Dafür benötigt er die Aminosäure Phenyl­alanin als Ausgangsstoff sowie B-Vitamine.

Oft lebensrettend fürs Herz
Eine gute Versorgung mit Q10 verbessert die Beweglichkeit der Blutkörperchen und damit die Fließfähigkeit des Blutes. Die Zirkulation des Blutes wird verbessert und somit die Sauerstoffversorgung des Gewebes und der Muskeln. Q10 erzielt bei fast allen Herzkrankheiten sehr gute Resultate: Bluthochdruck, Angina pectoris, Arterienverkalkung, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, undichte Herzklappe, etc.

Der Herzmuskel ist als leistungsfähigster Muskel auf die Versorgung mit Coenzym Q10 besonders an­gewiesen. Zahlreiche internationale Studien belegen den positiven Effekt für die Gesundheit und Leis­tungsfähigkeit des Herzens. Der Körper stellt zwar selbst Coenzym Q10 her, aber die Menge nimmt im Alter beständig ab, wodurch eine zusätzliche Einnahme besonders bei bestehenden Herzproblemen aber auch zur Vorbeugung sinnvoll ist. Die körpereigene Produktion wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Insbesondere auch dann, wenn man synthetische Cholesterinsenker wie etwa eines aus die Stoffgruppe der „Statine“ eingenommen hat. Nach wie vor ist es wenig bekannt, dass Statine die körpereigene Herstellung von Q10 beeinträchtigen können. Aufgrund der nachweislichen Bedeutung von Q10 für den Herzmuskel sollten sie – wenn überhaupt – nicht ohne zusätzliche Gabe von Q10 verabreicht werden.

Stoffwechselkrankheiten
Da das Coenzym Q10 in jeder Zelle des Körpers vorkommt, ist seine Wirkung gerade bei organübergreifenden Stoffwechselerkrankungen besonders vorteilhaft wie Fettstoffwechselstörungen (Cholesterin), Diabetes, Lungenerkrankungen, Asthma, Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, chronische Ekzeme, neurologische Krankheiten wie Multiple Sklerose und Parkinson.

Traubenkernextrakt + Q10 unterstützen bei:

  • Allergien
  • Angina pectoris
  • Asthma
  • Arterienverkalkung
  • Augenschäden (Makuladegeneration, grauem Star, Nachtblindheit, Bildschirmarbeit)
  • Bluthochdruck
  • Cholesterin, -ablagerungen
  • Demenz
  • Diabetes
  • Ekzemen
  • Falten und Pigmentflecken
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Gefäßproblemen
  • Gewichtsabnahme
  • Haarausfall
  • Hautschäden
  • Herzinfarktprophylaxe
  • Herzklappe, undicht
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzschwäche
  • Hormonsystem
  • Immunsystem
  • Lungenerkrankungen
  • Krebs, Chemotherapie
  • Multipler Sklerose
  • Neurodermitis
  • Neurologischen Krankheiten
  • Parkinson
  • PMS
  • Schlaganfallprophylaxe
  • Schuppenflechte
  • Venenproblemen

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