Eine der wirksamsten Heilpflanzen
Man mag noch nie etwas vom Baikal Helmkraut gehört haben, doch in der Naturheilkunde Sibiriens und Chinas wurde die hübsche Pflanze mit den lila Blüten immer schon als eine der wirksamsten Heilpflanzen gepriesen – speziell bei Entzündungen. Bekannt und bewährt ist das Helmkraut auch für die Abwehr von zumindest 22 der hartnäckigsten Viren und Bakterien. Aber das ist noch weit nicht alles! Erfahren Sie, warum es den Schlaf und die Stimmung rettet, bei Allergien, Insulinresistenz und Übergewicht hilft und sogar die Folgen eines Schlaganfalls eindämmt.
Von Dr. phil. Doris Steiner Ehrenberger
1 - DIE IMMUNPFLANZE
Sie gehört zu den fundamentalen Unterstützern der Abwehrkräfte und hebt Makrophagen, Monozyten, Mastzellen und dendritische Zellen an. Egal ob es bei Covid, Epstein-Barr-Virus oder Borrelien eingesetzt wird, das Baikal Helmkraut enttäuscht nicht. Seine immunmodulierenden Eigenschaften lindern sogar eine Immunschwäche der T-Lymphozyten.
2 - DER SPEZIALIST FÜR ENTZÜNDUNGEN
Jede Entzündung ist ein Fall für dieses Kraut. Es hilft von der Atemwegs- bis zur Zahnwurzelentzündung, selbst wenn Eiter im Spiel ist und das Immunsystem gestärkt werden muss, weil Bakterien, Viren oder andere Erreger die Auslöser sind. Aus Sicht der TCM verursachen sie „Hitze“, die vom Baikal Helmkraut ausgeleitet wird. Darum wirkt es schnell und auch schmerzlindernd bei entzündlichen Erkrankungen, Fieber und Infektionen.
3 -SENKT HISTAMIN UND ALLERGIEN
Histaminintoleranz und Allergien sind ständig auf dem Vormarsch. Die Pflanze kann mit seiner blockierenden Wirkung auf die Histamin-Ausschüttung allergische Hauterscheinungen, Neurodermitis, Nahrungsmittelallergien, Asthma usw. reduzieren. Sie gilt als natürlicher Mastzellstabilisator und wird unterstützend beim Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) eingesetzt. Ihre Wirkstoffe hemmen anaphylaktische Reaktionen und können die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen verringern.
4 - LINDERT "FEUCHTE HITZE"
Die in der TCM häufig diagnostizierte Störung spielt bei vielen Symptomen grundlegend mit und kann zumindest gelindert werden. Deshalb hilft das Kraut bei damit verbundenen Symptomen wie Völlegefühl, Reizbarkeit, Akne, eitrigen oder nässenden, bläschenbildenden Ausschlägen, allen Arten von Herpes, häufig geschwollenen Oberlidern, trübem Urin, intensiveren Körper- und Ausscheidungsgerüchen sowie bleierner Müdigkeit oder erhöhten Blutwerten (LDL-Cholesterin, Entzündungswert, Augeninnendruck, PSA-Wert, Leberwerte).
5 - UNTERSTÜTZT BEI KREBS
Studien an Zellkulturen zeigen günstige Wirkungen bei Krebs. Sein Wogonin etwa kann Apoptose (programmierten Zelltod) in Krebszellen auslösen, während gesunde Zellen unbeeinflusst bleiben. Sein Baicalin schützt davor, dass Krebszellen die für den Serotoninspiegel wichtige Aminosäure Tryptophan „kapern“, um sich damit vor dem Immunsystem zu verstecken. Sein Oroxylin A erhöht bei gleichzeitiger Einnahme die Effektivität des Chemotherapeutikums Paclitaxel um das Zweifache. Sein Melatonin könnte für Reparaturvorgänge in der Erbsubstanz verantwortlich sein und somit Krebsentstehung verhindern.
6 - LINDERT ÄNGSTE UND DEPRESSIONEN
Das Helmkraut wirkt nervenstärkend und -schützend, entspannt und beruhigt bei Ängsten und Nervosität ganz ähnlich wie Baldrian, jedoch ohne antriebslos, müde oder benommen zu machen wie viele Beruhigungsmittel. Außerdem lindert es so manche Depression, indem es Entzündungen im Gehirn hemmt, die bei Depressionen mitspielen und indem es Serotoninmangel im Gehirn verhindert, der entsteht, wenn Krebszellen die Aminosäure Tryptophan für ihr Überleben „kapern“.
7 - REDUZIERT DIE BURN-OUT-GEFAHR
Indem es auf das wichtigste Stress-Steuerungssystem im Körper wirkt, schützt es vor Überaktivierung, etwa bei Dauerstress. Es bringt das Stresssystem wieder ins Gleichgewicht und reduziert die damit verbundene Burn-Out-Gefahr.
8 - ERMÖGLICHT GUTEN SCHLAF
Baikal Helmkraut kühlt Überhitzung, bewahrt Tryptophan für die Serotoninbildung, bremst Stress und beruhigt die Nerven – alles positive Faktoren für einen guten Schlaf! Da es aber auch selbst größere Mengen vom Schlafhormon Melatonin und das entspannende GABA enthält, erleichtert das Kraut gleich auf mehreren Wegen das Einschlafen.
9 - HILFT BEI JET-LAG
Baikal Helmkraut reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus, was etwa bei Fernflügen von Interesse sein kann. Gleichzeitig wirkt es blutverdünnend und beugt Thrombosen durch das lange Sitzen vor.
10 - FÖRDERT EIN GESUNDES MIKROBIOM
Eine gesunde Darmflora wirkt sich positiv auf die Verdauung, den Stoffwechsel, das Gehirn und Entzündungen aus. Das Kraut lässt die Population der wichtigen Laktobazillen und Akkermansia besser anwachsen. Dadurch werden Krankheitskeime in Schach gehalten und die Darmbarriere wird gestärkt. Seine entzündungshemmende Wirkung hilft bei Colitis.
11 - BREMST HERZ- UND GEFÄSSRISIKOFAKTOREN
Bei Bluthochdruck ist das Enzym ACE zu hoch, weshalb man ACE-Hemmer als Blutdrucksenker gibt. Baikal Helmkraut reduziert ebenfalls ACE, Bluthochdruck und Wasseransammlungen für die ebenfalls ACE zuständig ist. Außerdem wirkt es als Blutverdünner, indem es die Verklumpung von Blutplättchen hemmt, senkt Cholesterin und reduziert die krankhafte Überproduktion von Kollagen sowie dessen schädliche Ablagerung an den Herzfasern.
12 - VERBESSERT ALLES RUND UMS GEHIRN
Seine Wirkungen auf das Gehirn sind umfassend. Es beruhigt Hyperaktivität (ADHS), indem es einen erhöhten Glutamat-Spiegel reduziert, der auch mit Alzheimer und Parkinson in Zusammenhang gebracht wird. Es vermindert Durchblutungsstörungen im Gehirn und verbessert Gedächtnis und Lernfähigkeit. Es wirkt nervenschützend bei Entzündungen des Zentralnervensystems, verhindert das Absterben von Nervenzellen, löst Ablagerungen im Gehirn und stimuliert die Regeneration von Hirngewebe bei Hirn- und Nervenschädigungen. Es hat auch erhebliches Potenzial als neuartiger entzündungshemmender Wirkstoff bei Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose.
13 - REGENERATION NACH SCHLAGANFALL
Bei Schlaganfall dämmt das Kraut den Schaden ein. Es schützt die Nerven vor Reizüberflutung, verhindert das Absterben von Nervenzellen und unterstützt bei der Regeneration von Gehirngewebe. Motorik und Gehirnleistung werden deutlich verbessert. Es fördert neuronale Schutzfaktoren und reduziert oxidativen Stress, schützt die Mitochondrien und verbessert deren Funktion bei Stressfaktoren. Das nach einem Schlaganfall emotionale „Aufgebrachtsein“ wird gelindert. Allerdings ist die blutverdünnende Wirkung zu beachten.
14 - REGT DIE ENTGIFTUNG AN
Die TCM sieht Baikal Helmkraut als universales Entgiftungskraut und empfiehlt drei Monate Einnahme im Frühling und Herbst für den modernen Menschen mit seinem hektischen, zu schnellen Lebensstil und seiner Vielzahl an psychischen und körperlichen Belastungen wie etwa Entzündungen.
15 - MEHR ENERGIE UND ANTI-AGING
Baikal Helmkraut aktiviert das „Langlebigkeitsenzym“ SIRT-1, das eine Schlüsselrolle bei Zellreparatur, Stoffwechsel und Energie spielt. Es aktiviert Gene, die die Mitochondrienfunktion stärken. Das bedeutet bessere zelluläre Energieversorgung, vor allem für Muskel- und Nervenzellen und dadurch bessere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, bessere Regeneration, Schutz vor oxidativem Stress und verzögerte Alterungsprozesse.
16 - OPTIMIERT DEN STOFFWECHSEL
Unsere Zellkraftwerke, die Mitochondrien, verbrauchen Fettsäuren und Kohlenhydrate bei der Energiegewinnung. Das ist ein entscheidender Schritt gegen das metabolische Syndrom und seine Symptome wie Fettleber, Insulinresistenz und Übergewicht. Durch Aktivierung von SIRT-1 werden die Mitochondrien gestärkt, regeneriert und sogar vermehrt neu gebildet. Das optimiert den gesamten Stoffwechsel, beschleunigt den Fettstoffwechsel und reduziert die Zuckerneubildung, weshalb Leberverfettung und Insulinresistenz reduziert werden – beides ist auch entscheidend bei Übergewicht.
17 - LINDERT ENDOMETRIOSE & PMS
Es gilt als vielversprechender Ansatz zur Linderung der Endometriose, kann Schmerzen und das Wachstum der Herde reduzieren, indem es entzündungshemmende Pfade wie SIRT-1 reguliert. Außerdem wird es zur Beruhigung von Nervosität, Stimmungschwankungen und Linderung von Unterleibskrämpfen bei PMS eingesetzt. In der TCM begründet man das damit, dass es eine „Leber-Qi-Stagnation“ löst, einen Energiestau im Lebermeridian, der PMS auslöst.
18 - STÄRKT DIE KNOCHEN
In der TCM wird die Pflanze unter anderem zur Stärkung der Knochensubstanz und zur Behandlung von Gelenk-Rheumatismus und Osteoporose eingesetzt. Es gibt Hinweise darauf, dass die Inhaltsstoffe helfen können, das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau (Osteoblasten) und Knochenabbau (Osteoklasten) zu regulieren.
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