Heilpilz aus dem hohen Norden
Er ist der einzige Pilz aus dem hohen Norden, der es in den Olymp der großen Heilpilze dieser Welt geschafft hat. Die Bewohner Sibiriens, Skandinaviens, Japans und Kanadas nutzen den Vitalpilz besonders, wenn er auf Birken wächst. Bekannt wurde der Baumpilz als Lungen-, Magen- und Darmheiler, Anti-Krebspilz und aufgrund seiner antioxidativen Kräfte.
Von Dr. phil. Doris Steiner-Ehrenberger
„Ich hatte ewig lange einen Husten, der sich so verschleimt anhörte wie ein Raucherhusten, dabei habe ich noch nie geraucht. Dass das je enden wird, habe ich nicht mehr gedacht. Doch der Chaga hat sofort geholfen und den Husten in wenigen Tagen zum Verschwinden gebracht“, berichtete eine Therapeutin auf einem Seminar, nachdem sie die trocknende, entzündungshemmende Wirkung des Chaga auf verschleimte Atemwege am eigenen Leib erfahren hatte.
EIN BEACHTLICHER LUNGENPILZ
Doch warum ist der Chaga hier so effektiv und was haben Birken damit zu tun? Der Chaga bildet in der Natur ein fast schwarzes „Geschwür“ am Birkenstamm. In seinem Inneren wandert die Betulinsäure aus der Birke in den Pilz und verstärkt dessen Wirkung. Zusammen mit dem Inotodiol des Chaga reduzieren sie entzündliche Prozesse in den Atemwegen und regulieren Entzündungsbotenstoffe, was bei chronischen Entzündungen der Bronchien, aber auch bei Krebs und Allergien hilfreich sein kann. Allerdings ist der Chaga eher bei starker Schleimbildung empfohlen als bei trockenem Reizhusten.
SCHÜTZT RAUCHER
Denn der Chaga wirkt selbst trocknend und beruhigend auf die Atemwege und reduziert übermäßige Schleimbildung. Er wird durch seine starke antivirale Kraft bei akuten Infekten der oberen Atemwege eingesetzt, etwas bei Husten mit starker Verschleimung und Bronchitis, ist aber auch bei chronisch, obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD) mit verengten Bronchien, Husten und Atemnot sowie bei Asthma empfohlen. Als starkes Antioxidans schützt der Chaga die Lungenzellen vor oxidativem Stress, der durch Umweltgifte, Feinstaub oder Rauchen verursacht wird.
ANTIOXIDATIV DURCH VIEL MELANIN
Überhaupt fällt der extrem hohe Gehalt an Antioxidantien auf, wodurch der Chaga Zellen vor oxidativem Stress und vorzeitiger Alterung schützt. Außerdem regt er körpereigene antioxidative Schutzsysteme an. Eine besondere Rolle spielt dabei auch sein Melanin, ein hochwirksames Antioxidans, das verantwortlich ist für die tiefschwarze, kohleartige Kruste des Pilzes, mit der er sich gegen extreme Kälte und Strahlung schützt. Beim Menschen kann das im Chaga enthaltene Melanin die Haut vor UV-Schäden schützen und Bräune besser ausbilden, die Melaninproduktion regulieren und das Auftreten von Pigmentflecken minimieren. Melanin aus dem Chaga wirkt entzündungshemmend und kann das Immunsystem modulieren sowie Zellen vor Schäden am Erbgut schützen.
STÄRKT DAS IMMUNSYSTEM
Laut der Helsinki School of Pharmacy beruht die Wirkung bei Krebs weniger auf einer direkten zytotoxischen Wirkung als vielmehr auf einer starken Aktivierung des Immunsystems. Das hat der Chaga aber mit allen Vitalpilzen aufgrund der pilztypischen Polysaccharide gemeinsam. Fresszellen, Killerzellen und demaskierende Zellen werden trainiert. Der Chaga bietet also eine Art Immuntherapie und das erklärt auch seine guten Wirkungen gegenüber Bakterien, Viren und Pilzen, wie Candida.
CHAGA IN DER KREBSBEGLEITUNG
Der Chaga von Birken ist besonders wertvoll in der Krebsbegleitung. Die Birke gilt in vielen Völkern als Baum des Lebens und die moderne Forschung bestätigt die lebensfördernde Wirkung. Wie die Mistel von Birken durch die Betulinsäure an Wirksamkeit gewinnt, leistet der Baum auch einen wichtigen Beitrag zur Wirksamkeit des Chaga. Inotodiol hemmt das Wachstum, die Migration und Invasion verschiedener Krebszellen (z.B. Lungen-, Gebärmutterhals-, Dickdarm- und Brustkrebs). In Russland, wo man auf langjährige Erfahrung zurückgreifen kann, setzt man den Chaga außerdem bei Krebserkrankungen und Metastasenbildung von Magen, Darm und Haut ein. Aber auch bei Leber-, Gebärmutter-, Brustkrebs oder Lymphom hat man gute Erfahrungen gemacht. Sein Betulin zeigt eine hohe Wirksamkeit bei Melanom, Neuroblastom, Medulloblastom, Ewing-Sarkom, bösartigen Hirntumoren, Eierstockkrebs, Leukämie und Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich. Der Chaga wird außerdem zur Linderung der Nebenwirkungen der Chemotherapie eingesetzt und schützt die gesunden Zellen vor der Strahlenlast bei Bestrahlungen.
BERUHIGT ABENDS FÜR GUTEN SCHLAF
Er unterstützt den Serotonin-Stoffwechsel und fördert dadurch auch die Melatoninproduktion. Außerdem entspannt er die Muskulatur und wirkt ausgleichend auf das Nervensystem, wodurch er beruhigt, Ängste und innere Unruhe lindert. Der Chaga sorgt für bessere Regeneration nachts und tagsüber für mehr Vitalität und Energie.
STÄRKT DAS IMMUNSYSTEM
Laut der Helsinki School of Pharmacy beruht die Wirkung bei Krebs weniger auf einer direkten zytotoxischen Wirkung als vielmehr auf einer starken Aktivierung des Immunsystems. Das hat der Chaga aber mit allen Vitalpilzen aufgrund der pilztypischen Polysaccharide gemeinsam. Fresszellen, Killerzellen und demaskierende Zellen werden trainiert. Der Chaga bietet also eine Art Immuntherapie und das erklärt auch seine guten Wirkungen gegenüber Bakterien, Viren und Pilzen, wie Candida.
EIN MAGEN- UND DARMHEILER
Der Chaga ist – wie der Hericium – auch bekannt für seine regenerierenden Wirkungen auf Magen und Darm. Zu seinen Spezialaufgaben zählen alle Erkrankungen in diesem Bereich wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Gastritis und Magengeschwüre sowie Entzündungen des Zwölffingerdarms, Dünndarms, Dickdarms und Mastdarms. Der Chaga drängt das Helicobacter pylori Bakterium zurück und ist auch bei Polypen in Magen und Darm sowie gestörter Darmflora angezeigt. Durch seine vielfältigen schützenden, sanierenden Wirkungen im Magen-Darmbereich beugt der Chaga Magenkrebs und Darmkrebs vor. Im Gegensatz zum Hericium, der als der direkte Schutz- und Reparaturpilz für die Schleimhaut gilt und traditionell bei Gastritis, Magengeschwüren, Reizmagen, Sodbrennen und entzündlichen Darmerkrankungen (z.B, Leaky-Gut.Syndrom) sowie zu trockenem Darm eingesetzt wird, wirkt der Chaga primär entzündungshemmend und antioxidativ, stärkt aber ebenfalls den gesamten Verdauungstrakt und wird oft zur Beruhigung chronischer Entzündungen wie Reizdarm genutzt.
LINDERT HAUTERKRANKUNGEN UND ALLERGIEN
Seine Fähigkeit, den Darm zu sanieren, wird für den Erfolg bei Hauterkrankungen verantwortlich gemacht. Ekzeme und Schuppenflechte sowie Wundheilung bessern sich, ebenso Neurodermitis, juckende Hauterkrankungen, Knötchenflechte, Vitiligo, Altersflecken, Fußpilz oder weitere Pilzinfektionen. Durch die immunbalancierende und Histamin hemmende Wirkung hilft er häufig bei Allergien.
WEITERE WIRKUNGEN:
- Wirkt als starkes Adaptogen
Reduziert die Folgen von Stress maßgeblich und zeigt immunmodulierende Wirkung. Er regt an, wo zu wenig ist und dämpft, wo zu viel ist. - Schenkt Energie
Er wirkt als koffeinfreier Energiebooster, steigert Konzentration und Ausdauer durch erhöhte Sauerstoffaufnahme. - Lindert Autoimmunerkrankungen
Wird eingesetzt bei Rheuma, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Morbus Bechterew und Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse wie Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow. - Transformiert Feuchtigkeit
Trocknet nicht nur Husten mit viel Schleim, sondern auch feuchte Hände oder Hautauschläge mit Bläschen. - Entspannt die Muskulatur
Verbessert die Muskelentspannung, löst Faszien und ist sehr geeignet bei Übersäuerung. - Unterstützt Herz und Gefäße
Senkt Bluthochdruck, LDL-Cholesterin und Triglyceride, wirkt gegen Cholesterinablagerungen, verbessert den Blutfluss, entlastet den Herzmuskel und verbessert die Herzleistung. - Verbessert Diabetes Typ 2
Unterstützt die Bauchspeicheldrüse, verbessert die Insulinsensibilität, schützt die bei Diabetes besonders gefährdete Leber und wirkt antioxidativ und entzündungshemmend. - Beugt Prostataerkrankungen vor
Verringert die Ausschüttung von Dihydrotestosteron, stoppt die Vergrößerung der Prostata, hemmt Prostatakrebszellen und Entzündungen. - Frauenheilkunde
Frauen profitieren bei Zysten und Myomen. - Mundgesundheit
Bekämpft Parodontose-Bakterien und Aphten. - Rheuma und Gicht
Wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend und Harnsäure ausleitend.
ZU BEACHTEN
Seine blutverdünnende und leicht blutdrucksenkende Wirkung muss bei der Einnahme von Medikamenten berücksichtigt werden. Eventuell nicht geeignet bei Einnahme von Epilepsie-Medikamenten. Da der Chaga hohe Oxalatwerte aufweist, nicht bei Nierensteinen und Nierenschwäche einsetzen.
Dosierung: 3×1 bis 3×3 Kapseln
ANWENDUNG IN DER TIERMEDIZIN
Der Chaga wird bei Tieren bei schleimigem husten, Würmern, Juckreiz, Allergie, Rheuma, Magen- und Darmproblemen wie Gastritis, Colitis, Durchfall, Magengeschwür, Stoffwechselstörungen, bei Verdauung-, Herz-, Lungen- und Hautproblemen sowie bei Krebs im Magen, Darm und Leber, bei Hautkrebs und Sarkomen eingesetzt. Nicht geeignet bei Neigung zu Nierensteinen (Kalzium Oxalatsteinen).
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