Hilfe bei Demenzerkrankungen

Es gibt zahlreiche Erkrankungen, die mit dem Älterwerden drohen und die Angst erzeugen. Vielleicht ist diese Angst sogar besser als Ignoranz, denn eine 2024 erschienene Studie zeigt in beeindruckender Weise, dass man es etwa in Bezug auf Alzheimer sehr wohl größtenteils selbst in der Hand hat, wie gesund man in späteren Jahren ist.
Von Dr. phil. Doris Steiner-Ehrenberger

Dean Ornish gilt als Pionier der Lebensstilmedizin. Der US-Mediziner hatte bereits 2024 in einer Studie zeigen können, dass sich durch die Kombination aus vollwertiger, pflanzlicher, fettarmer Ernährung, täglichem Walking, Meditation und Nahrungsergänzung das Demenzrisiko rückbilden kann. Unfassbar, oder? Zuvor hat er das schon bei Verengungen an den Herzkranzgefäßen oder bei fortgeschrittenem Prostatatumor (nicht-aggressiver Form) gezeigt. Allerdings muss die Ernährung entscheidend verändert werden, um die Situation sogar umzukehren (https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11157928/).

Ernährung und Nahrungsergänzung
Binnen fünf Monaten kam es bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Gehirnfunktion. Ornish lässt es aber nicht mit „ein bisschen“ Ernährungstherapie oder einer „ausgewogenen“ Ernährung gut sein. Offenbar hat er, wie schon bei Herzkrankheiten und Prostatakrebs, damit recht. Ein weiterer Aspekt ist die zusätzlich eingesetzte Nahrungsergänzung: Curcuma, Omega-3-Fettsäuren aus Algenöl, Vitamin B12, Q10 und ein Probiotikum. Vor allem aber der Hericium Vitalpilz! Ob nun alles zusammen den Effekt verursacht hat oder die Kombination aus Ernährung, Bewegung und Stressreduktion auch ohne Nahrungsergänzung wirksam gewesen wäre, bleibt offen. Aber die Studie gibt erste Hoffnung, dass Demenz im Alter doch kein Schicksal sein muss.

Alzheimer-Ernährung nach Dean Ornish
Fünf Monate Diät: vollwertig, vegan, fettarm, ohne stark Verarbeitetes wie Weißmehl, Zucker, Süßstoffe oder Alkohol. Empfohlen ist reichlich frisches Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen), Sojaprodukte, Samen und Nüsse.

WIE WÜRDEN WIR VORGEHEN?
In unserem Verein haben wir ebenfalls viel Erfahrung mit dem Thema Alzheimer und würden die Nahrungsergänzung deshalb leicht verändern:

  • Curcumin ist intensiver
    Statt nur Curcuma würden wir das intensivere, gut aufnehmbare und lange im Blut verweilende
  • Krillöl wirkt umfassender
    Beim Omega-3 würden wir, gerade wenn es um Alzheimer-Vorsorge geht,
  • Vitamin B12 lieber im Verbund
    Das Vitamin B12 würden wir lieber als gesamten
  • Q10 lieber mit OPC
    Coenzym Q10 würden wir in einer Mischung mit
  • Probiotikum ExoBDNF erhöht BDNF
    Als Probiotikum ist ExoBDNF aus dem Pediococcus acidilactici unschlagbar, da damit die Produktion des wichtigen Nervenwachstumsfaktors BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) im Gehirn normalisiert wird. Das geschieht nachweislich über die Darm-Hirn-Achse. Deshalb fällt das Argument „nicht gehirngängig aufgrund der Blut-Hirn-Schranke“ gänzlich weg. Der Wirkweg ist ein anderer.
  • Wirkweise des Hericium
    Der Hericium Vitalpilz, der in der Studie ebenfalls verwendet wurde und dem wir große Bedeutung bei Alzheimer zuschreiben, arbeitet auch über diese Achse. Der Pilz enthält ebenfalls nicht direkt BDNF, sondern erhöht es über andere Mechanismen wie Aktivierung von TrkB-Rezeptoren, Stimulation des ERK1/2-Signalwegs und Steigerung des eng mit BDNF arbeitenden NGF (Nerve Growth Factor).
Möchten Sie mehr Informationen erhalten?

…dann beantragen Sie jetzt unseren Newsletter!
Gerne senden wir Ihnen einmal im Monat die neuesten Informationen per E-Mail zu.

Nach oben scrollen