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Silizium

Silizium ist ein Spurenelement des menschlichen Körpers. Obwohl es auf der Erde über eintausend verschiedene Siliziumverbindungen gibt, ist Silizium in aufnehmbarer und verwertbarer Form Mangelware. Es kommt zwar in Gemüsen (Zwiebeln, Kartoffeln, Rote Rüben) und den Randschichten von Getreiden (Gerste, Weizen, Hirse, Mais) vor, dennoch wird es zunehmend schwerer den täglichen Bedarf allein über die Nahrung zu decken. Denn Gemüse aus der Intensivlandwirtschaft nimmt in der Wachstumsphase nur wenig Silizium auf und durch Kochen und industrielle Nahrungsmittelverarbeitung (Schälen von Getreide re­duziert das vorhandene Silizium um 98 %) geht das meiste Silizium verloren. Außerdem ist die Aufnahme der relativ großen Siliziummoleküle aus der Nahrung an die Zellatmung gekoppelt. Dadurch schafft der Organismus nur rund 5 Prozent der zugeführten Kieselsäure auch tatsächlich zu verwerten. Bei optimaler Zellatmung und viel pflanzlicher Nahrung ist das ausreichend. Doch bei verminderter Zellatmung – infolge zunehmenden Alters, Mangelzuständen oder Belastungen – sinkt auch die Siliziumaufnahme.

Darum muss Silizium als Nahrungsergänzung in einer gut aufnehmbaren Form vorliegen – etwa in kolloidaler Lösung. Kolloidal bedeutet „in Schwebe“. Die sehr kleinen Teilchen der kolloidalen Lösung bilden eine sehr große Oberfläche, was entscheidend ist für gute Bioverfügbarkeit und Verwertbarkeit durch den Orga-nismus.

Lebensnotwendiges Silizium
Silizium ist an lebensnotwendigen Prozessen beteiligt. Ohne Silizium würden die Lebensvorgänge mit der Zeit verlangsamt und schließlich ganz erliegen. Es gäbe keinen Eiweißstoffwechsel mehr, dafür aber einen verstärkten Fettstoffwechsel. Die Zellen würden gemästet. Außerdem würde Silizium zur Aktivierung des Immunsystems fehlen. Silizium aktiviert den Zellstoffwechsel und den Zellaufbau, hemmt den Alterungsprozess in den Geweben, ist wichtig für die Struktur und die Funktion des gesamten Bindegewebes und erhöht die Festigkeit und Elastizität der Blutgefäße.

Da der Körper selbst kein Silizium produzieren kann, muss es zugeführt werden. Beim täglichen Mindestbedarf geht man von einer Menge von 40-50 mg aus. Das entspricht dem täglichen Verlust durch Harn und Stuhl, Hauterneuerung, Haarausfall, Haarnachwuchs und Nagelwachstum. Dieses Silizium sollte unbedingt ersetzt werden! Allein die Organe benötigen täglich 20 bis 30 mg Silizium, um ihre vielfältigen Funktionen erfüllen zu können. Um das Minimum von 40 mg Silizium zu gewährleisten, müssten etwa rund 1,2 g Kieselerde zugeführt werden, bei leichter aufnehmbaren Darreichungsformen wie kolloidalen Lösungen kann die Dosierung auch geringer sein. Es sind keine nega­tiven Wirkungen bei Überdosierung bekannt, über­schüssige Mengen werden ausgeschieden.

Siliziumverlust geht mit Alterung einher
Silizium hat wesentlichen Anteil bei sämtlichen Körperabläufen und an unserem Aussehen – Knochen, Haare, Nägel, Haut und „Hautpolsterung“ (Bindegewebe) benötigen unbedingt Silizium. Die Abnahme dieses wichtigen Spurenelementes im Körper geht vom Babyalter (noch viel Silizium vorhanden) bis zum hohen Alter parallel zur Abnahme des Bindegewebes. Da Silizium eine wichtige Rolle dabei spielt, Wasser zu binden, wird deutlicher, warum Menschen mit zunehmendem Alter auch „optisch austrocknen“. Im Gegensatz zum prallen, elastischen Babykörper wird der Körper des alternden Menschen zunehmend schrumpeliger, der Körper „schrumpft“, die Haut erschlafft, wird faltig, mit dem Bindegewebe wird die „Hautpolsterung“ zurückgebildet, die Haare werden dünn und schütter. Silizium fehlt aber mit der Zeit auch im „unsichtbaren“ Bereich innerhalb des Körpers – in den Ge­fäßen (Verkalkung der Arterien), in den Geweben, in den Organen, deren Funktion und Elastizität beeinträchtigt werden.

Gesunde Gefäßwände sind ungewöhnlich siliziumreich und deshalb sehr elastisch. In arteriosklerotisch veränderten Gefäßen fanden Forscher jedoch 14mal weniger Silizium als in gesunden. Silizium scheint darum bei der Arteriosklerose-Vorbeugung eine wichtige Rolle zu spielen. Silizium bindet weiters Aluminium im Magen-Darmtrakt, was vor Alzheimer schützt, da die Bioverfügbarkeit und somit die Toxizität von Aluminium reduziert wird. Überhaupt unterstützt Silizium die Entgiftung, sogar von hartnäckigen chemischen Substanzen wie Dioxin.

Bewegungsapparat
Sämtliche Körperstrukturen benötigen Silizium, um elastisch zu bleiben. Besonders günstig wirkt sich Sili­zium auf das Bindegewebe aus, auf die Gelenke (selbst bei Arthrose) und auf die Knochen. Silizium fördert die Kalziumaufnahme, hilft beim Knochenaufbau und hält möglicherweise das Kalzium in den Knochen fest. In einer Studie wurde nachgewiesen, dass bei Frauen mit Osteoporose durch die Einnahme einer Siliziumverbindung die Dichte der Oberschenkelknochen zunimmt. Allerdings ist Siliziumeinnahme nach dem Wechsel kein Ersatz für Pflanzenhormone (wie Rotklee, Yams, Granatapfel, Maca oder Buntnessel), die noch besser Knochenabbau entgegenwirken. Außerdem wird vermutet, dass Silizium für die Quervernetzung bestimmter Moleküle sorgt, die für den Aufbau des Knorpels zuständig sind sowie die Kolla­gen-Konzentration im Blut und im Knorpel erhöht, was sowohl für die Knorpel als auch für das Bindegewebe wichtig ist. Mit der regelmäßigen Einnahme von Silizium lassen sich sämtliche erwähnte Alterungs­erscheinungen wie Entkalkung der Knochen, Brüchig­keit der Gefäße, Abnahme des Bindegewebes, Fal­tenbildung, dünnes, schütteres Haar, schwache Nägel zumindest verzögern. Denn dann muss der Körper nicht auf körpereigene Reserven aus dem Binde­gewebe zurückgreifen, um das wertvolle Silizium für die lebensnotwendigen Prozesse zu erhalten bzw. kann das überschüssige Silizium wieder zum Körper­aufbau verwenden.

Aktivator des Immunsystems
Silizium ist bei allen Entzündungsprozessen aber auch bei Erkrankungen, die mit dem Immunsystem in Zusammenhang stehen, besonders wirksam. LTT-Blutimmunfunktionstests zeigen eine signifikante und nachhaltige Anregung des Immunsystems in einem Ausmaß wie es sonst nur Immunstimulanzien wie etwa die Mistel zustande bringt, die jedoch – im Unterschied zum oral anzuwendenden Silizium – injiziert werden muss und erheblich teurer ist.

Silizium bringt den Rhythmus wieder
Erwähnenswert ist eine Reihe von Experimenten österreich-sibirischer Wissenschaftler. Es gelang der Nachweis, dass Silizium mit einem in der heutigen Physik nicht bekannten Energiefeld in Beziehung steht. Es befindet sich außerhalb von Raum und Zeit und hat offenbar ordnende und rhythmisierende Einflüsse auf Lebewesen. Nach neuesten Forschungen der Chronomedizin geht jeder chronischen Erkrankung ein Verlust der Rhythmen voran. Insbesondere ist das bei Krebs zu erkennen, wenn die Krebszellen den normalen Lebenszyklus verlassen und extrem langlebig werden. Gelingt es mit kolloidalem Silizium ein Ankoppeln an dieses Feld und damit ein Wiederangleichen an die Rhythmen zu erwirken? Offenbar hilft Silizium bei der Wiederanpassung an die Rhythmen. Allerdings gelingt es nicht in allen Fällen. Dort, wo emotionale Hintergründe eine Wiederankoppelung dauernd vereiteln, müssen auf tiefer Ebene Lösungen stattfinden. Die Neigung zu negativen Gedanken und Emotionen, die wieder zum Abkoppeln von den Rhythmen führen können, ist eng mit der Persönlichkeit verbunden und letztlich eine Frage des Bewusstseins.

Krebsbegleitung
Silizium aktiviert das Immunsystem, hilft dem Körper zu den natürlichen Rhythmen zurückzufinden, reduziert Nebenwirkungen von Chemotherapien und wirkt sich positiv auf das weiße Blutbild aus.

Anwendung bei Entzündungen
Silizium ist empfehlenswert bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums, der Atmungsorgane und des gesamten Verdauungstrakts. Mund- und Rachenspülungen können mit (mit etwas Wasser) verdünntem Silizium durchgeführt werden. Innerlich angewendet wirkt es positiv bei Magenverstimmung, Gastritis, Colitis, Vaginalentzündungen (auch Pilze!). Dasselbe gilt für Erkrankungen der Lunge. Silizium ist für die Elastizität des Lungengewebes unverzichtbar. Bei Husten und Bronchitis entfaltet es zusätzlich seine entzündungshemmende Wirkung. Auffällig ist auch seine verdauungsfördernde Wirkung. Es ist nicht mit einem Abführmittel vergleichbar, aber die Verdauung funktioniert reibungsloser. Silizium hilft Aluminium auszuleiten.

Silizium unterstützt bei:

  • Akuten Infekten
  • Alterung vorzeitiger
  • Alzheimer
  • Aluminiumbelastung
  • Arthrose
  • Asthma
  • Atemnot
  • Autoimmunerkrankungen
  • Bakteriellen Infekten
  • Bandscheibenproblemen
  • Bindegewebsschwäche
  • Blasenentzündung
  • Blasenschwäche
  • Blutkörperchen zu wenig weißen
  • Bronchitis
  • Chronischen Entzündungen
  • Colitis
  • Entgiftung
  • Erschöpfung
  • Fieber
  • Fibromyalgie
  • Gefäßerkrankungen
  • grippalem Infekt
  • Hautproblemen
  • Haarausfall
  • Helicobacter pylori
  • Herpes Zoster
  • Immunsystem
  • Knochenbruch
  • Krebs
  • Multipler Sklerose
  • Neurodermitis
  • Nierenschwäche
  • Ödemen
  • Osteoporose
  • Pilzerkrankungen
  • Trockenem Mund
  • Venenproblemen
  • Verdauungsproblemen
  • Virusinfektion
  • Zellatmung

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